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In Deutschland herrschte eine vorher nie gekannte Aufbruchstimmung. Der Blick war hoffnungsfroh in die Zukunft gerichtet, über die zurückliegende Katastrophe wollte niemand mehr sprechen.

Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten Deutschlands suchten eine neue Existenz und die angestammte Bevölkerung in den Städten und Dörfern des Westens musste sich auf die Millionen Neuankömmlinge einstellen. Nierentisch und Tütenlampe prägten die nunmehr Bundesdeutschen Wohnzimmer, und bald schon gab es im Wirtschaftswunderland die ersten Fernseher vom Hersteller Blaupunkt in Hildesheim. Die junge Familie Göbel, die damals in Algermissen wohnte, war eine der ersten hier im Raum, die sich so ein Gerät leistete. Warum sie das konnte, wie sich ihr Leben dadurch veränderte und wie sich der Alltag in dieser Zeit überhaupt gestaltete, erzählten sie uns im Jahr 2007.

 

 

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