- Baggereinsatz im Naturschutzgebiet „Lange Dreisch und Osterberg“

In der vergangenen Woche schaffte ein Kettenbaggereinsatz im Naturschutzgebiet „Lange Dreisch und Osterberg" neue Lebensräume für Libellen, Amphibien und andere wassergebundene Arten. Es wurden Senken angelegt, die sich bei ausrei-chend Niederschlägen mit Wasser füllen und so als Biotope für gefährdete Arten sowie als Tränken für die zur Landschaftspflege eingesetzte Schafherde dienen werden. Die Kosten hat das Land Niedersachsen zu 100% übernommen.
 
Bereits 2011 hat die Stadt Hildesheim den nördlich von Himmelsthür liegenden ehemaligen Standortübungsplatz als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dieser Raum bietet über 2.000 Arten Lebensraum - darunter mehr als 200 Arten der Roten Liste wie zum Beispiel Wildkatze oder Schwalbenschwanz. Bisher wurden rund 30 Libellenarten beobachtet. 2013 konnte an den neu angelegten Kleingewässern - erstmals für die Region Hildesheim - auch die bundesweit stark gefährdete Gro-ße Moosjungfer nachgewiesen werden.


Die im Gebiet durchgeführten Naturschutzmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die Besucherinnen und Besucher die außergewöhnliche Artenvielfalt dieser vor den Toren der Stadt Hildesheim liegenden Weidelandschaft auch in Zukunft noch erleben können.

Weitere Informationen bieten das Faltblatt „Lange Dreisch und Osterberg“ unter www.hildesheim.de/NaturerlebnisgebietKleeblatt und die Broschüre „Naturerleb-nisgebiet Kleeblatt – Vier Landschaften zwischen Osterberg und Innerste“ unter www.hildesheim.de/FaltblattLangeDreischundOsterberg.